Phytotherapie - Pflanzenheilkunde Die Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten medizinischen Therapien und ist auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet. Sie verwendet ausschließlich ganze Pflanzen (Kraut) und oder deren Teile (Blüten, Blätter, Wurzel), die auf verschiedene Weise (als Frischkraut, als Aufguss, als Dekokt (Auskochung) oder Kaltwasserauszug) zubereitet werden. Auch die Pulverisierung und Trockenstandardisierung ist möglich. Die Pflanzenheilkunde hat traditionell viele Berührungspunkte mit anderen naturhelikundlichen Verfahren, so werden in der Homöopathie Pflanzen benutzt und durch die der Homöopathie eigenen Zubereitung in ihrer Wirkung verstärkt, gleichzeitig wird aber auch die Wirkung der enthalten Pflanzengifte abgeschwächt. Berührungspunkte bestehen auch zur der Aromatherapie und der Spagyrik. Naturwissenschaftliche Medizin und Phytotherapie Die naturwissenschaftliche Medizin bemüht sich oft um die Untersuchung des hauptsächlich wirksamen Bestandteiles einer Pflanze in chemisch getrennter und gereinigter Form. Diese Nutzungsstrategie von Wirkstoffen pflanzlicher Herkunft war und ist sehr erfolgreich; sie kann Vorteile gegenüber Extrakten haben, etwa wenn auf diesem Weg Nebenwirkungen (beispielsweise durch Entfernen unerwünschter Stoffe) verringert werden können oder der Gehalt des Wirkstoffes in einem Medikament konstant gehalten werden kann. Eventuell können die Wirkstoffe auch chemisch modifiziert und verbessert werden. Bei der reinen Phytotherapie werden dagegen oft Stoffgemische verwendet, sei es, weil der Wirkstoff bisher unbekannt ist, oder sei es, weil bekannte Präparate gut wirksam sind. Zu Auseinandersetzungen wird es auch dann kommen, wenn die Ganzheitlichkeit der Präparate das Konzept des Wirkstoffes verdrängt. Wollen Sie selbst solch ein Weiser werden? Dann schauen Sie einfach hier nach. Naturheilpraxis Andra Ladwig, Tel. 0391/7327294 Da sagte die Engelwurz zu dem Wissenschaftler: „Hältst Du es für möglich, einen Menschen vollständig zu zerlegen, ihn auf seine chemischen Grundbestandteile zu reduzieren, das Ergebnis in eine messende und analysierende Maschine zu speisen und dann daraus zu schliessen, ob er ein begabter Maler oder ein kreativer Musiker ist? Nein? Warum glaubst Du dann, dass Du etwas über mich weisst, wenn Du das mit meinem physischen Körper getan hast?“ „Ja, aber wie sonst soll ich etwas über die Heilkräfte einer Pflanze erfahren?“ fragte der verunsicherte Wissenschaftler. „Frage die Alten, frage die Weisen, sie werden es Dir sagen.“ antwortete die Engelwurz. „Aber wir haben keine Weisen mehr und kaum Überlieferungen!“ seufzte der Wissenschaftler. „Dann werde selber ein Weiser! Dann nimm mich als Lehrer. Komm, setze Dich zu mir. Ich werde Dir die Rituale und Zauberworte schenken, mit denen Du mich und meine Geschwister rufen kannst!“ (Dr. Wolf-Dieter Storl)